Ein Paar. Ein Jahr. Zwei Geschichten

Julien und Sally sind auf Weltreise. ER sieht die Welt durch männliche Augen. SIE durch weibliche.

ER – Alles richtig gemacht

Es sind die letzten Stunden einer ganz besonderen Reise, die letzten Minuten des Lebenstraumes Weltreise. Ich sitze in Entebbe in Uganda, blicke auf Papyrus-Pflanzen und denke an die letzten Wochen. Afrika, Roadtrip, Elefanten, Geparden, die Lehmhütten, die Menschen, die an der Straße Mzungu, Mzungu, Weißer, Weißer rufen. Morgen um diese Uhrzeit bin ich Berlin, bekanntes, chaotisch schönes, dreckiges Berlin. Elf… Mehr… →

SIE – Eine letzte Busfahrt auf Weltreise

Draußen donnert es. Drinnen auch. Das gewaltige Gewitter, das nachts das Licht einer ganzen Stadt ausgeschaltet hat, wütet immer noch über die Provinzstadt Mbarara in Uganda. Generatoren gegen Stromausfall. Durch die dicken Regentropfen an der Scheibe sehe ich die schummerigen Notfall-Lichter der Läden, in den Lehmhütten ist es dunkel. Wieder ein Donnern und Sekunden später ist der Himmel weiß. Durchzogen… Mehr… →

SIE – Gedankenschnipsel, Gehirnwirrwarr, das große Grübeln – die letzte Woche Weltreise

In meinem Kopf geht es zu wie auf einem afrikanischen Markt. Das totale Gewusel. Menschen, Tiere. Alles durcheinander. Reden, schreien, rufen, gackern, hupen, krähen, fiepsen, brabbeln. Jeder unterbricht den anderen, keiner ist allein. In meinem Hirn herrscht Chaos. Neue Ideen poppen auf, während alte noch nicht zu Ende gedacht sind. Wiedersehen, Arzttermine, Wohnung einräumen – wie soll das alles in… Mehr… →

SIE – Im Ruaha-Rausch: Safari in Tansanias größtem Nationalpark

Löwen dösen im hohen Gras, Nilpferde prusten im Wasser und Elefantenfamilien baden Flussabwärts. Eine Safari im Ruaha Nationalpark ist wie ein Malarone-Traum. Wer schon mal die Malaria-Prophylaxe geschluckt hat, weiß wie unwirklich und skurril die Trips werden können, sobald man die Augen schließt. Da passieren die irrwitzigsten Dinge, wildeste Vorstellungen fühlen sich plötzlich ganz real an und morgens wache ich… Mehr… →